Über das Entfalten von Bewusstsein

In dem Moment, in dem ich urteile, dass es bewusste und unbewusste Menschen gibt, bin ich automatisch schon Teil dieser dualistischen Projektion.

Bewusstsein entwickelt sich mühelos, organisch, wie von selbst, durch angemessene Beziehung, nicht durch Tun, Projektion, Konzepte oder Missionieren.

Der Grad, des gerade im Moment zugänglichen Bewusstseinsraums schwankt bei uns Menschen – abhängig von den Erfahrungswelten, ist kein Mensch immer bewusst oder durchgehend unbewusst. Ein Absolutheitsanspruch gilt als überflüssig, wenig nützlich. Dagegen die Fähigkeit der Bezeugung dieser Präsenz würde ich als recht nützlich bezeichnen.

Bewusstsein entfaltet sich – durch entspanntes, bezogenes, ehrliches In-Kontakt-Gehen: ich strahle ab oder sage, was tief gefühlt, aus meinem Selbstkontakt in mir los ist und kann damit andere, in dieses so kontaktierte Bewusstseinsfeld, einladen und verbunden dort verweilen.

Die Qualität der Achtsamkeit ist dabei wichtiger als dialektisch klug dazustehen – so wie wir es vielleicht kulturell gelernt haben. So kann aus der Quelle mühelos emergieren, was vielleicht umgesetzt werden soll oder kann – Stichwort: Seelenimpuls.

Bewusstsein entfaltet, entwickelt, verbreitet, teilt sich, verbindet sich durch das Aufeinandertreffen im bewusst gehaltenen Hier- und Jetzt-Raum. In diesen Kreislauf fließt deutlich auch Energie, was uns fühlende Wesen nähren kann und sich vielleicht auch durch eine Frequenzerhöhung auswirkt.

Inspiriert von Thomas Hübl, Gerhard Pieloth und Benjamin Paul – Wolfgang Hopp 08.2019

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