Was eine Wettbewerbsgesellschaft alles zerstört…

Unser heute gesellschaftlich gelebter Lebensstil, in Wettbewerb, samt der Belobigung der Emporkömmlinge (mittels gewinnmaximierender Anhäufung von Kapital), bringt nicht automatisch die Werte hervor, die wir alle, aber dringend zum Überleben brauchen

Schon gar nicht, dass es für ein glückliches Leben für uns alle reicht!

Ich möchte hier nur auf diesen einen nachfolgend ausgeführten Aspekt der Zerstörung eingehen: denn alle weiteren Zerstörungen u.a. an unserer Mutter Erde sind bereits eine Folge davon…

Wer trägt dafür die Verantwortung?
Wenn unser Lebensstil und unser Miteinander, nicht die kulturell benötigten Werte automatisch hervorbringt, die wir Menschen aber dringend zum Überleben brauchen.

Das scheint mir ein ziemlich existenzielles Anliegen bzw. Fragestellung zu sein.

Ob wir wollen oder nicht, sind wir Menschen eingebunden in unsere Kultur. Diese baut auf jahrhundertausende Menschheitsentwicklung auf. Also gibt es bereits etwas gelerntes, was wir Menschen automatisch übernehmen, wenn wir auf die Welt kommen. In das wir (was auch immer das ist) hinein geboren werden. Das ist der „Stoff“, den wir im Laufe unserer Leben aktiv, kreativ, persönlich, kollektiv verändern können, aber in jedem Falle künftigen Generationen weitergeben. Das scheint nur durch unser persönliches Sterben unterbrochen. Das kollektive „Gedächtnis“ bleibt.

Das legt für mich die Idee nahe, wir könnten oder sollten den Horizont unserer Sichtweise mindestens um diese überpersönliche Komponente hinaus erweitern…

Eine Kultur des Wettbewerbs und des Marketings, lässt Menschen in krebsartig isolierten „Egoblasen“ wachsen und zerstört damit – auch und nicht nur – die Werte und die Kompetenzen in Solidarität und Kooperation!

Das systematisch gelebte „mehr Schein als Sein“ und die Manipulation der Kommunikation wird ingenieurwissenschaftlich betrieben… z.B. in der Betriebswirtschaftslehre und der Kommunikationswissenschaften ist bereits ein Symptom dieser Entwicklung.

Paradox?

Aber nur die erfolgreich gelebte Solidarität und Kooperation hat unsere Vorfahren überleben lassen…

Mit der Umsetzung dieser Erkenntnis müssten wir nicht wirklich warten bis es wieder zu einer zwangsläufigen, katastrophenartigen Krise kommt und wir das zum persönlichen Überleben ohnehin umsetzen – dann aber müssen.

Gäbe es uns heute, wenn es unsere Vorfahren nicht immer wieder versucht hätten Solidarität und Kooperation zu leben?

Eine Wettbewerbsgesellschaft zerstört sich also selbst genau die Werte, die sie selbst nicht hervorbringen kann. Wenn wir diese Werte aber dringend zum Überleben brauchen, so sollten wir unser visionäres, korrigierendes Handeln starten. Denn hier zählt nur das Handeln, nicht das ausschließliche Ankündigen…

Auf Politiker zu warten, bis die das für uns tun, hat – wie wir alle über die Jahrzehnte erfahren mussten – keinen Sinn! Ich denke, sie sind irgendwie überflüssig geworden, wenn sie sich nicht in das Kreieren lebenstüchtigerer Zukünfte nützlich mit einbinden lassen (im Sinne von Mutter Erde und ihren Regeln – nicht EGO-nützlich).

Jeder Einzelne von uns, kann sich gerufen fühlen: Verbindung, Solidarität und Kooperation wieder aufleben zu lassen – erst einmal in seinem Umfeld: Familie, Verein, Berufsleben,..

Eine Gemeinschaft von gleichgesinnten Menschen, die sich dringend Veränderung wünschen, könnte das in ihre Statuten aufnehmen und verinnerlichen.

Allen Anfeindungen zum Trotz, kann das jeder für sich reflektieren und sich mit anderen zusammen tun, wann immer er sich dafür entscheiden mag.

Nicht nur Mutter Erde wartet geduldig darauf – macht alle mit!

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